Pflegehinweise: Kerzen mit Holzdocht

Sie knistern leise und ihr flackerndes Licht verbreitet eine romantische und gemütliche Lagerfeuer-Atmosphäre. Kerzen mit Holzdocht sind voll im Trend! Doch manchmal können Holzdochte ein bisschen tricky sein. Sie erfordern in der Regel etwas mehr Pflege als herkömmliche Baumwolldochte. 

Damit deine Duftkerze mit Holzdocht optimal brennt, gibt es hier die passenden Tipps, damit du das knisternde Dufterlebnis voll auskosten kannst.

Kerze mit Holzdocht

1.     Der erste Brenndurchgang - Kerzen haben ein Gedächtnis

Lass deine Kerze beim ersten Anzünden solange brennen bis die komplette Oberfläche flüssig ist. (ca. 2 Stunden) Denn deine Duftkerze hat ein Gedächtnis - so wie sie beim ersten Anzünden brennt, brennt sie auch das nächste Mal weiter. So verhinderst du, dass sich ein Tunnel bildet und Wachsreste am Rand zurückbleiben. Die natürlichen Duftöle können sich am besten entfalten und die Kerze bekommt genug Sauerstoff, um mit voller Flamme zu brennen.

Beim nächsten Anzünden muss dann schon nicht mehr darauf geachtet werden.

2.     Holzdocht vor dem Anzünden kürzen!

Ein zu langer Holzdocht lässt die Kerze schnell wieder ausgehen. Das Wachs erreicht den Doch nicht und es kann keine Flamme entstehen.

Ist der Docht wiederum zu kurz, kann die Flamme sich nicht richtig entfalten und im Wachs "ertrinken". Deshalb solltest du den Docht vor jedem Anzünden auf ca. 5mm kürzen, so entsteht eine optimale Flamme. 

Am besten eignet sich eine Dochtschere. Eine normale Schere oder die Finger tun es aber natürlich auch.

 

Ist dein Docht zu kurz und die Kerze hat keinen Raum zum Brennen, verwende ein Taschentuch o.ä., um überschüssiges Wachs zu entfernen. Dabei muss die Kerze natürlich aus sein!

3.     Ruß- und abgebrannte Holzpartikel - weg damit!

Entferne vor jedem Anzünden runtergefallene Ruß- oder Holzpartikel von der Wachsoberfläche, damit die Kerze optimal und sauber brennt.